Der Jugend-Kodex:

Nicht nur der sportliche Erfolg hat Priorität, sondern die gesamte persönliche Entwicklung auf und neben dem Platz. Ein FV Plochingen-Spieler sagt:

  • Wir begrüßen und verabschieden die Mitspieler, Trainer und auch die Eltern per Handschlag
  • Wir duschen nach jedem Training und Spiel (egal, ob daheim oder in der Kabine)
  • Wir sind fair zu Mit- und Gegenspielern, Trainern, Schiedsrichtern und Fans
  • Wir verhalten uns in der Kabine ruhig und angemessen, möglichst bei geschlossener Tür
  • Wir geben im Training und Spiel immer alles
  • Wir verlassen die Kabinen sauber und prüfen, ob nichts vergessen wurde (auch für den anderen mit schauen)
  • Wir befolgen die Anweisungen unserer Trainer
  • Familie, Gesundheit und Schule sind wichtiger als Fußball
  • Die Ziele des Teams sind wichtiger als die eines Einzelnen


Das Spieler-Profil:

Wir erwarten von jedem Spieler, dass er sich verbessern und gewinnen will. Aber auch, dass er Regeln beachtet. Er zeigt diesen Willen, indem er sagt: Ich bin….

  • …leidenschaftlich - Ich lebe und liebe Fußball
  • …lernwillig: Ich will besser werden
  • …selbstbewusst: Ich traue mich, meine Fähigkeiten einzusetzen
  • …fair: Was du nicht willst, das man dir tut,…
  • …Teamplayer: Ohne meine Mitspieler erreiche ich nichts
  • …ein FV Plochingen-Spieler: Ich spiele für den FV Plochingen
  • …diszipliniert: Ich halte mich an die Regeln und höre auf die Trainer
  • …ich bin kritikfähig: der Trainer will mir (nur) helfen
  • …kreativ: Ich habe eigene Ideen und bringe sie ein

Verhaltensregeln für Eltern:

Vor, während und nach dem Spiel, sowie beim Trainingsbetrieb, sind folgende Regeln zu beachten:

  • Hilfe bei organisatorischen Aufgaben ist willkommen und bereichert das Vereinsleben
  • Enttäuschung hinsichtlich der Spielleistung und des Resultats mit dem Jugendlichen sachlich besprechen und nicht mit Schuldzuweisungen oder disziplinarischen Strafen regeln.
  • Auf den Jugendlichen bei der Verarbeitung einer negativen Leistung positiv einwirken
  • Unsachliche und emotional negative Zurufe im Spielablauf unterlassen. Positive Zurufe jederzeit und unbedingt
  • Die Führung im sportlichen Bereich alleine dem Trainer überlassen
  • Grundsätzlich die Trainer hinsichtlich der Aufstellung nicht beeinflussen
  • Trainer bei seinen Entscheidungen und Vorgaben unterstützen
  • In den Pausen die Spieler immer zum Trainer schicken
  • Das Engagement für die Mannschaft nicht von der Zufriedenheit mit der sportlichen Entscheidung des Trainers abhängig machen
  • Sollte dennoch Frust aufkommen das Gespräch mit den Trainern suchen und in sachlicher, verständnisvoller Atmosphäre die Meinungen austauschen! Ggf. jemand Unparteiischen hinzuziehen
  • Schiedsrichterentscheidungen kommentarlos akzeptieren (untereinander austauschen ohne dass es der ganze Platz mitbekommt gar kein Problem)
  • Spieler, Trainer und auch die Eltern der anderen Mannschaften mit Respekt behandeln (auch wenn es die Gegenmannschaft nicht auf die Reihe bringt). Hier dennoch immer versuchen objektiv zu bleiben und Ruhe zu bewahren
  • Positives Ansehen des Vereins und unserer Mannschaft schützen und ausbauen
  • Zwischendurch immer wieder das eigene Verhalten rund um Training und Spiel überdenken und gegebenenfalls verändern
  • Neue und eigene Ideen offen mit den Trainern kommunizieren, Vorschläge sind immer willkommen


Vorgaben, die wir Trainer uns auferlegen, um Erfolg und Spaß während eines Spiels zu vermitteln:

Vor dem Spiel:

  • kurze Besprechung mit Grundinformation. Einfache und leicht verständliche Hinweise
  • Jugendliche zur Selbständigkeit erziehen und mündige Spieler heranbilden

Im Spielverlauf:

  • Unsachliche und lautstarke Kritik vermeiden
  • Positiv auf die Spieler einwirken, sie unterstützen und nicht gleich beim ersten Fehlpass Kritik üben
  • Auf Eltern beruhigend einwirken, wenn sie lautstark kritisieren oder in das Spiel hineinrufen
  • Eventuell Einzelgespräche mit den Eltern führen, wenn etwas schief läuft
  • Spieler hören gerne Lob, öfters positiv motivieren als nur kritisieren

In der Halbzeitpause:

  • Spielern Selbstvertrauen geben
  • Kindern ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten aufzeigen: beispielsweise konkret sagen, was gut und was schlecht war, erklären, was sie besser machen können
  • Die Mannschaft in der Halbzeit zusammenhalten
  • Nicht sofort auf die Spieler einreden. Erst mal zur Ruhe kommen lassen (im Rahmen der Zeit 10-15 Minuten Spielpause)

Nach dem Spiel:

  • Mannschaft zusammenholen und Spiel besprechen. Kinder zu Wort kommen lassen. Eltern müssen dafür die Zeit nach dem Spiel noch aufbringen
  • Keine negative Stimmung direkt nach dem Spiel aufkommen lassen (Eltern sollten hier auf dem Heimweg versuchen die Trainer zu unterstützen)
  • Spieler je nach Spielverlauf beruhigen, aufmuntern, eventuell trösten oder loben und sich mit der Mannschaft über positive Ereignisse freuen und negative Erlebnisse mit der Mannschaft bewältigen und verarbeiten

 

 

Meins und Vogel GmbH